| Scheitholz |
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Aufgrund der hohen Kosten fossiler Energieträger wie Öl und Gas, erlebt diese traditionelle Wärmeenergieversorgung mit Holz aktuell eine regelrechte Renaissance. Die modernen Feuerstätten der Gegenwart, sind jedoch mit denen der Vergangenheit nur noch in sofern zu vergleichen, dass sie mit den gleichen Brennstoff beheizt werden.
Der technische Fortschritt im Bezug auf höhere Energieeffizienz abzielend hat zu einem Quantenspruch bezüglich der Wirkungsgrade geführt. Während in früheren Zeiten die Feuerstätten einen Wirkungsgrad von 10-20% erreichten, liegen moderne Holzvergaserkessel heute im Bereich von 90%. Damit wird besonders dem Aspekt Rechnung getragen, dass Holz als CO2 neutraler und somit umweltfreundlicher Brennstoff eine Ressource darstellt, die bei nachhaltiger Nutzung, auch nur in begrenzten Umfang zur Verfügung steht.
Scheitholz kann auf vielfältige Weise beschafft werden. Hessen-Forst vermarktet Scheitholz aus dem Staats- und Kommunalwald über die örtlichen Forstämter. Hinzu kommt Scheitholz aus Privat- und Interessentenwald, das oft auch über Anzeigen in der Tagespresse beworben wird. Allerdings sollte der Verbraucher auch darauf achten, dass sein Holz nur „trocken“ verfeuert wird. Dazu ist es notwendig, das gespaltene Holz je nach Sorte mindestens 1 Jahr, ggf. auch länger, an einem luftigen und sonnigen Ort, der zudem überdacht sein sollte, lagert. Dadurch wird der Heizwert des Holzes deutlich erhöht, da dies die Verbrennung wesentlich verbessert und die Abgaswerte stark reduziert. Die Lebensdauer der Feuerstätte wird ebenfalls dadurch wesentlich verlängert. Die Verfeuerung von feuchtem Holz führt schon nach kurzer Zeit zur Zerstörung der Schamottsteine im Ofen und zu starker Korrosionsbildung an den Metallteilen.
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